Zunächst benötigt man ein paar Spezialwerkzeuge, die man aber mit wenig Aufwand selbst herstellen oder durch einen Freund , der mit einer Flex und Bohrmaschine umgehen kann, herstellen läßt.
Man nehme eine normale Beisszange und schleife die Schneiden dieser Zange so zurecht, daß eine Fläche von ca 2 -3 mm entsteht. Dann schleift oder fräst man mit einem Dremel ind einem Kugelschleifer oder Fräser kleine Mulden in diese Fläche.
Man spannt den Stahlstab so in die Bohrmaschine( oder Drehbank oder Kurbel) ein, dass die Bohrung am Anfang ( Bohrkopf ) ist. Dann führt man den Draht durch die Bohrung und fängt an zu wickeln. so entsteht eine Spiralfeder. allerdings sollte man diese Feder nicht länger als 10 cm werden lassen, da man sie sonst nicht gut vom Stahlstab abbekommt. Ist man nun so weit, zwickt man einfach beide Enden des Drahtes ab und zieht die Feder herrunter.

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Man nimmt die fertige Feder und den modifizierten Bolzenschneider/ Seitenschneider und zwickt die einzelnen Ringe so ab, daß es eine Überlappung von ca 2 - 3 mm gibt. schon ist der Rohling fertig. |
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Dann nimmt man den Hammer und die Unterlage, legt den Ring darauf und plättet ihn mit 1- 2 wuchtigen, geraden Schlägen. Am Anfang werdet Ihr viel Ausschuß haben, aber das gibt sich mit der Zeit. |
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Nun nimmt man sich den geplätteten Ring und bohrt mit Hilfe der Standbohrmaschine und einem 1,2 mm Stahlbohrer in die geplättete Überlappung ein Loch. |
Anschließend nimmt man den 1mm Nietdraht führt ihn in das Nietloch ein und zwickt ihn so ab, daß auf jeder Seite nur ca 1mm Draht übersteht. Dann nimmt man die Nietzange und vernietet den Ring.
et voilà: ein fertiger Ring
Natürlich vernietet man den Ring erst, wenn er in das vorhandene Geflecht eingefügt ist!!
Ein kleiner Tip am Rande: Seht zu, daß Eure Polsterung mit leichtem Leder oder sehr starkem Segeltuch überzogen ist und die vernietete Kette nirgendwo mit der Haut in Berührung kommt, da die Nieten meist etwas scheuern. Noch ein Tip: Spart nicht an den Bohrern. Hochwertige Bohrer sind zwar teurer in der anschaffung, halten aber länger.
Autor: Christian Peter (Homepage: Vogt von Hunolstein)
