Der Turkopole

Der Turkopole war ebenfalls wie der Söldner ein aus nichtreligiösen Gründen für den Orden Kämpfender. Er wurde in dem jeweiligen Land angeworben, in dem gekämpft wurde. Bedingung war aber, das mindesten ein Elternteil christlichen Glaubens war. In späteren Zeiten wurde diese Regel aber mit Sicherheit sehr locker gehandhabt. In erster Linie waren die Turkopolen eine schnelle, leichte Reiterei, die für Aufklärungsaufgaben, schnelle taktische Angriffe eingesetzt wurden. Im Gegensatz zu den Söldnern, trainierten sie aber auch in Formationen und hatten längere Dienstzeiten, sie unterstanden einem speziellen Offiziersrang, dem Turcopolier. Dieser kommandierte im Kriegsfalle auch die Sergenten.

Die Ausrüstung, (passende Untergewandung und Schuhwerk vorrausgesetzt!!):

Da vor Ort angeworben( Palästina, Spanien!!) ist alles in Richtung maurischer oder arabischer Kleidung möglich. Hier braucht man auch keine Rücksicht auf die westliche Farbgebungsregeln zu nehmen, da die Kleidung üblicherweise sehr bunt war.

  • Polsterrock arabischer Schnitt, Polstermütze für unter den Turban, Turbantuch.

  • Lamellenpanzer/ Schuppenpanzer/ Kettenhemd( Kurzarm)/ verzierter Lederpanzer

  • Arm und Unterschenkelschienen aus Leder auch mit Verzierungen.

  • Orientalische Helmarten, einfache westliche Helmtypen wie Eisenkappe oder Nasal mit Turbantuch umbunden.( KEINE Eisenhüte)

  • Bewaffnung ist alles möglich was die arabische Waffenkammer zu bieten hat: Reiterbogen(KEIN Langbogen), Wurfspeere, Keule, Handschleuder, Kampfaxt, Krummschwert, Dolch, Bannerlanzen.

  • Schilder in runder oder ovaler Form, KEINE Normannen oder Manesseform.

  • Ein gerades, kleines Lateinerkreuz an irgendeiner Stelle der persönliche Ausrüstung befestigt als Zeichen das der Kämpfer auf Seiten der Christen kämpft.